Freitags halb zwei in Eberswalde #allefürsklima



Kurz vor Beginn unseres Wintersemesters riefen Fridays for future am 20. September zum weltweiten Klimastreik. Und zwar während in Berlin das Klimakabinett tagte, in New York einer der wichtigsten UN Gipfel des Jahres vorbereitet wurde und in Eberswalde die letzte vorlesungsfreie Woche zu Ende ging. Daher waren die Zweifel in der Redaktion bezogen auf eine hohe Teilnahme von Studierenden und Ersties groß: Sind schon genug Studierende wieder in Eberswalde und die Ersties, kommen die nicht erst am Montag?


HNEE for future

Freitagmittag wurden wir dann eines Besseren belehrt. Am Bahnhofsvorplatz stand um 13.30 Uhr bereits eine große und bunte Truppe mit Bannern und Plakaten.

Neben Schüler*innen, Studierenden & Alumni fanden sich auch zahlreiche Mitarbeiter*innen der HNEE. Unser Fachbereich glänzte besonders durch Anwesenheit von Professor*innen, Dozierenden und wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen. Insgesamt zählten die Veranstaltenden 1.300 Teilnehmer*innen, das machte die Demo zur bisher größten fff Demo im Barnim.


Stadtspaziergang mit Mission

Die Demoroute führte uns vom Bahnhof aus quer durch die Stadt. Auf der Friedrich Ebert Straße wurde kurz vor der Bibliothek von einigen eine Sitzblockade eingelegt, denn gleich neben unserem Stadtcampus plant die Stadt Eberswalde die Bebauung der Grünfläche – das ist für viele klimatechnisch fraglich. Denn Grünflachen in der Stadt bieten wichtige Lebens- und Erholungsräume für Mensch und Tier und werden in Eberswalder leider immer weniger.


Redner*innen mit HNEE HIntergrund

Am Bahnhof sprachen Fridays for future Aktivist*innen, AStA Mitglied Selena Dami und unser Klimaschutzmanager Henning Golüke - sie alle betonten die Wichtigkeit des Streiks an diesem besonderen Tag und sammelten Ideen für ein besseren Klimaschutz.

Auf der Abschlusskundgebung am Kirchhang sprach unser Präsident Prof. Dr. Günther Vahrson, welcher Tage zuvor via Mail alle Hochschulangehörigen zur Teilnahme an der Demo motiviert hatte.


Eberswalde x 200= Berliner Klimastreik

Unsere Kolleg*innen mit Hauptwohnsitz Berlin waren natürlich beim Klimastreik in der Hauptstadt dabei. Mit 270.000 Teilnehmer*innen war es dort nicht ganz so überschaubar. Der Agrar- und Ernährungspolitische Block machte dann ganz praktisch mit Gießkannen und Schubkarren akustisch auf sich und das Anliegen aufmerksam.


Mehr Infos zum Klimastreik finden sich hier.