Siebte Ackerdemische Presseschau

Wir schreiben Anträge für Forschungsgelder, Protokolle, Hausarbeiten und zum Semesterende auch immer viele Klausuren. Manchmal schreiben auch andere über uns - in unserer Presseschau fassen wir zusammen, was im Netz und gedruckten Medium über den FB II herumschwirrt.


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More Moor, more Bäume

Dokus sind spannend, vor allem wenn der eigene Fachbereich darin vorkommt. In der ZDF plan b Doku "Die Wasserretter" werden die Wiedervernässung eines Moors im Nationalpark Jasmund auf Rügen und Prof. Dr. Uta Steinhardt mit ihren Studierenden, sowie das ILL Agroforst Projekt Ackerbau(m), mitbetreut von Dr. Ralf Bloch gezeigt. Das Interview zur Doku gibt es hier nachzulesen.


Tag der Allee

Am 20. Oktober war der Tag der Allee. Darüber berichtete die Schweriner Volkszeitung und zitiert in diesem Artikel Prof. Dr. Jürgen Peters, der im Rahmen eines aktuellen F&E Projekts die deutschen Alleen kartiert hat. Die meisten Alleen in Deutschland gibt es übrigens in Brandenburg (4.500 km) und schon Theodor Fontane hat von ihnen geschwärmt.

Wie wichtig Alleen sind, doch auch wie gefährdet thematisieren zudem dieser Spiegel Bericht und dieser Beitrag der Berliner Zeitung.


Biologische Vielfalt schützen und erhalten

Am Beispiel der Lüneburger Heide untersuchen Forscher der Leuphana Universität seit 2016 zusammen mit der HNEE und weiteren Partnern, wie hochgradig gefährdete Lebensräume und die mit ihnen verbundenen Arten langfristig erhalten werden können.

Für diese Arbeit erhielten sie jetzt die Anerkennung als „Ausgezeichnetes Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt“ und die az-online.de brachte dazu diesen Artikel.


Hühner & Holz

Gute Kombi? Das untersuchen gerade Anja Kampe vom Fachbereich Holzingenieurwesen und Dipl.-Ing. agr. Gerriet Trei. Das Forschungsteam möchte im Projekt "HühnerHolz" herausfinden, ob es einen Zusammenhang zwischen dem in Ställen verbauten Material und der Tiergesundheit und dem Tierwohl gibt. Darüber schrieb das holzmagazin einen kurzen Bericht.


Neue Heimat für Dohlen

Über das studentische Projekt unter der Leitung von Dr. Jens Möller berichtete die MOZ im Sommer. Um die rund 150 Brutpaare in ihrer Population zu stärken und bei der Berringung zu helfen sind Jens Möller und seine Studierenden im Einsatz. In den letzten Jahren wurden mit Unterstützung ehrenamtlicher Helfer und dem Naturschutzbund Brandenburg viele Kirchen der Region mit Nistkästen ausgestattet.


Öko-Rispenhirse als Geflügelfutter

Zu den Ergebnissen aus dreijähriger Forschungsarbeit des Teams bestehend aus der Fachberatung für Naturland, der Hochschule Eberswalde und VERN e.V. brachten pro planta und Top Agrar einen Artikel. Die News: Die Anbauversuche mit Rispenhirse unter ökologischen Bedingungen haben ergeben, dass die Kultur überraschend hohe Gehalte der Aminosäure Methionin aufweist. Somit stellt die Rispenhirse ein interessantes Futtermittel für die ökologische Geflügelhaltung dar, da diese Aminosäure als limitierend in Biorationen gilt. Die ermittelten Mengen lagen deutlich über denen gängiger Eiweißpflanzen wie Ackerbohne oder Erbse.

Die Anbauversuche fanden in Bayern und Brandenburg statt, u.a. auf den Versuchsflächen des Gut Wilmersdorf unter Leitung von Prof. Dr. Hoffmann-Bahnsen.


Gärtnern mit (Miss)erfolg

In dieser kurzweiligen taz Kolumne erzählt die Autorin von ihren niederschmetternden Ergebnissen bei den Versuchen im Garten des Brandenburger Wochenenddomizils ein wenig Gemüse zu ziehen und überlegt sich daher in Eberswalde Ökolandbau zu studieren.