16. Ackerdemische Presseschau

Wir schreiben Anträge für Forschungsgelder, Protokolle, Hausarbeiten und zum Semesterende auch immer viele Klausuren. Manchmal schreiben oder senden aber auch andere über uns - in unserer Presseschau fassen wir zusammen, was im Netz und im gedruckten Medium über den FB II herumschwirrt.

Presseschau Zeitung (Foto: Roman Kraft auf Unsplash)


Wirksam in Wertschöpfungsketten

Charis Braun und Evelyn Juister erforschen (wie sie uns im Interview bereits berichteten) im Rahmen des EIP-Projekts „Regionales Bio-Gemüse aus Brandenburg“ den Aufbau von Wertschöpfungsketten. Daher haben sie im März 2022 die Aktionstage „Wirksam in Wertschöpfungsketten“ in Lunow-Stolzenhagen für Wertschöpfungskettenentwickler*innen veranstaltet. Über die Ziele und Erkenntnisse der Aktionstage sprechen die beiden im Interview auf oekolandbau.de und bei biogemüse-brandenburg. Jörg Jelden von komfortzonen.de war als Moderator dabei und berichtet hier anhand zahlreicher Fotos, mit welchen Aktivitäten die 35 Teilnehmer*innen die drei Tage verbracht haben und wie er persönlich die Aktionstage erlebt hat.


„Uckerbot“ vollautomatisch gegen Unkraut

Premiere! Am 2. Mai wurde auf der Lehr- und Forschungsstation Gut Wilmersdorf erstmals der vollautomatische Hackroboter „Uckerbot“ zur Unkrautbekämpfung im Zuckerrübenanbau getestet. Im Rahmen des Projektes zUCKERrübe entwickelte ihn die HNEE unter der Leitung Prof. Dr. Ralf Blochs zusammen mit den Projektpartnern Zauberzeug GmbH, dem Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V., der IHP GmbH – Innovations for High Performance Microelectronics und dem Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik. Ein Video des Uckerbots im Einsatz findet mensch auf der Seite des zdf. Auch der rbb schreibt einen Beitrag über den Testlauf des solargetriebenen Roboters, der mittels künstlicher Intelligenz Unkraut nicht nur zwischen, sondern auch innerhalb der Reihe hacken kann. Die Webseiten biooekonomie, bioland und innovations-report berichten ebenfalls über den intelligenten Roboter.


Alte Gemüsesorten zurück auf den Teller!

Wie oekolandbau.de, der Schweizer Bauer und das fruchtportal berichten, hat das SaatGut-Erhalter-Netzwerk Ost pünktlich zu Saisonbeginn am 01. Mai seine neue Webseite alte-gemuesesorten-erhalten.de veröffentlicht. Diese entstand im Rahmen des Projekts ZenPGR in Zusammenarbeit mit der HNEE, der Humboldt-Universität zu Berlin (HU Berlin) und dem Verein zur Erhaltung und Rekultivierung von Nutzpflanzen (VERN e.V). Ansprechpartnerinnen an der HNEE sind Dr. Christina Bantle, Julia Ehrich, Tanja Rakocevic und Josephine Lauterbach. Auf der Webseite findet mensch Informationen rund um die Erhaltungsarbeit sowie Bezugsquellen von Saatgut, Jungpflanzen und Frischgemüse alter Gemüsesorten. Alle Informationen wurden in Zusammenarbeit mit Gemüse- und Samenbaubetrieben ermittelt, die ebenfalls auf der Webseite vorgestellt werden.


Eine Moorpackung fürs Klima

In Folge 4 des rbb-Podcasts „Feld, Wald & Krise – Landschaften im Wandel“ war Prof. Dr. Vera Luthardt als wissenschaftliche Expertin zu Gast. Sie erklärt alles über Moore, Langzeitkonservierung, Moornutzung und ihrer Funktion im Kampf gegen die Klimakrise. Hier gibt es die Podcast-Folge auf die Ohren und einen Artikel zum Lesen.


Zweinutzungshühner im Praxistest

Im bioland-Magazin erschien ein Beitrag von Annemarie Kaiser und Prof. Dr. Bernhard Hörning sowie David Kohnke, Dr. Annik Imort-Just und Prof. Dr. Mizeck Chagunda von der Universität Hohenheim über das Projekt Öko2Huhn, in dessen Rahmen von der HNEE Rassegeflügel, Kreuzungen und Hybriden auf ihre Praxistauglichkeit getestet werden. Forschungsteams von der Universität Hohenheim und der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf konzentrieren sich ergänzend auf die Züchtung des Sundheimer Huhns als Rassehuhn für die ökologische Praxis.

Das ist der Beitrag „Huhn und Hahn für Biohöfe“ aus der bioland 02/2022:

Huhn und Hahn für Bio-Höfe-2022-02-1
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Warum tut uns Natur so gut?

Zur Erholung gehen viele Menschen ins Grüne – doch warum tut uns die Natur so gut? Das erklärt Umweltpsychologin Dr. Dörte Martens im Spiegel-Podcast „Smarter leben“. Wie Natur Stress reduzieren, Schmerzen lindern und uns durchatmen lassen kann, hört ihr im Podcast beim Spiegel und überall da, wo es Podcasts gibt.


Ackerbau(m) – gemeinsam forschen und lernen

Im Rahmen der ILL Agroforst gestalten und erforschen Studierende und Lehrende das Projekt Ackerbau(m) im Löwenberger Land. Die projektbegleitenden Professoren Dr. Ralf Bloch und Dr. Tobias Cremer sprechen mit Gabriel Werchez Peral von der Fachzeitschrift Ökologie & Landbau (Ö&L) im Interview darüber, welchen Platz Agroforst in der Lehre hat und über das Konzept dahinter. Hier gibt es das Interview „Gemeinsam forschen und lernen“, erschienen in der Ökologie & Landbau 3/2022, zum Nachlesen:

OEL_2022_3
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Deutsche Alleenbestände erfasst – 30% weniger seit 2005

In dem von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Projekt „Alleen als schützenswerte Landschaftselemente – Bundesweite Erfassung und Sicherung von Alleen“ unter der Leitung von Prof. Dr. Jürgen Peters hat die HNEE von 2019 bis 2021 auf Basis von Geodaten die bisher fehlenden Daten zu Alleenbeständen im Bundesgebiet mit dem Ziel erfasst, diese langfristig zu schützen. Darüber berichtet energiezukunft. Alle erhobenen Daten werden jetzt den Verantwortlichen in Politik und Verwaltung übergeben und den Naturschutzverbänden zur Verfügung gestellt. Außerdem hat die HNEE als Anregung einen Leitfaden zur Bestandskartierung, zur Pflege und zur Neupflanzung von Alleen entwickelt. Dieser ist hier zu downloaden. Übrigens: Bei der Alleentagung vergangenen November waren wir auch dabei und haben fleißig gebloggt.


Selbstversorger in der Uckermark – Trendsetter?

Immer mehr Menschen zieht es von der Stadt hinaus aufs Land. Jon Cole ist einer davon. Der Grundschullehrer erzählt im rbb-Interview von seinem Leben als Selbstversorger in der Uckermark zwischen Permakultur, Komposttoilette und Unterricht. Wollen wirklich so viele Menschen leben wie er? Über den Trend zur Selbstversorgung, notwendige Zeit und Kosten sprach Prof. Dr. Ralf Bloch.